Für alle Fans der frechen Ratte Prinz und ihrer Freundin Rapunzel gibt es jetzt die drei Bände Ratte Prinz, Ratte Prinz im Weihnachtsbaum und Rattenprinzessin Rapunzel als Sammelband bei Amazon, Thalia, Weltbild, Hugendubel und Bücher.de
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Sonntag, 8. November 2020
Sammelband Ratte Prinz und Rapunzel
Für alle Fans der frechen Ratte Prinz und ihrer Freundin Rapunzel gibt es jetzt die drei Bände Ratte Prinz, Ratte Prinz im Weihnachtsbaum und Rattenprinzessin Rapunzel als Sammelband bei Amazon, Thalia, Weltbild, Hugendubel und Bücher.de
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Sonntag, 10. Juli 2016
Was lange währt ...
Wie haben sich Prinz und Rapunzel kennengelernt? In den
anderen Büchern wird es zwar erwähnt, aber nicht ausführlich erzählt. Das habe
ich inzwischen nachgeholt. Ganz genau hat Prinz mir erzählt, was damals
passiert ist, wie er fast ertrank und Rapunzel ihn im letzten Augenblick
rettete. Und wie er sich so langsam in dieser lebhaften Großfamilie einlebte.
Natürlich ging das nicht reibungslos vonstatten. Obwohl er es gut meinte,
passierten einige Missgeschicke. Doch schließlich gewann er mit seinem Charme die
Herzen der Reimers.
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Sonntag, 25. Oktober 2015
Süßes oder Saures - Rapunzel und Prinz auf Halloweentour
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| Bild von Krisi Sz.-Pöhls - http://www.salidaswelt.com/html/kids.html |
„Winnetou,
bitte, bitte, verdirb uns den Spaß nicht.“ Rapunzel sieht ihren großen Bruder
flehend an. Ihre Eltern haben den Beutezug nur erlaubt, wenn jemand auf sie
aufpasst.
Cäsar will zwar
mitkommen, ist aber leider in den Augen der Eltern als Aufpasser nicht alt
genug.
„Nachtigall und
ich haben keine Zeit für diesen Unfug“, meint Picasso. So richtig bei der Sache
ist er nicht. Er liest nämlich nebenbei einen Brief. Nachtigall und Picasso
sind die Eltern von Rapunzel. Picasso wird so genannt, weil er Maler ist und genauso
herumkleckst wie sein berühmtes Vorbild und Nachtigall ist Sängerin, auch wenn
ihre Lieder anders klingen als die von dem kleinen Vogel.
„Das ist kein
Unfug“, protestiert Cäsar sofort.
„Ich komme mit,
ich passe auf“, biete ich großzügig an. Doch dafür ernte ich nur Gelächter.
Dabei habe ich daheim auch bei meinen kleinen Geschwistern Babysitter gespielt.
„Auf was soll
eine kleine Ratte schon aufpassen? Außerdem machst du mehr Unsinn als Rapunzel
und Cäsar zusammen“, antwortet Picasso.
So eine
Gemeinheit. Ich bin eine vernünftige und verantwortungsbewusste Ratte!
Schließlich stamme ich aus der königlichen Familie ab. Nur die können die
Menschensprache sprechen.
Cäsar schaut zu seinen
beiden Schwestern, doch die schütteln nur mit den Köpfen. „Geht nicht, wir
würden ja gern mitkommen, aber wir müssen für Mathe und Chemie lernen. Wir
schreiben jede Woche zwei Klassenarbeiten.“
Zum Glück kommt
gerade Zorro vom Sportplatz, auf dem er mit seinen Freunden gebolzt hat.
„Wenn ich ein
Kostüm bekomme, komme ich mit“, erklärt er sich bereit. Sofort rennen alle Kinder
in den Keller und wühlen in einem großen Karton, der Faschingskostüme enthält.
Die beiden großen Mädchen haben auf einmal Zeit und müssen gar nicht lernen.
Rapunzel findet
ein Hexenkostüm, dass sie schon zu Fasching getragen hat, Cäsar zieht ein
Vampirkostüm aus dem Karton. Seine Schwestern erklären sich bereit, ihn zu
schminken.
Selbst Zorro
entdeckt ein Fledermauskostüm. Vor Jahren von Nachtigall für Picasso gebastelt.
„Und was ziehe
ich an?“, frage ich erbost. Alle haben ihren Spaß, nur um mich kümmert sich
keiner.
„Du siehst so
schon gruselig genug aus!“, sagt Zorro. Und alle lachen.
Beleidigt
verkrieche ich mich in Rapunzels Jackentasche. Fies! Ich bin ein hübscher
Prinz. Rapunzels Freunde finden mich niedlich. Jawohl!
„Süßes oder
Saures geht gar nicht. Ich will euch nicht bei der Polizei abholen müssen.“
Picasso ist wirklich verärgert. Als ob er seine Kinder schon einmal bei der
Polizei hätte abholen müssen! Die sind alle so vernünftig. Müssen sie auch
sein, schließlich kümmern sich die beiden Eltern nicht so viel um sie. Die sind
nämlich immer mit Geldverdienen beschäftigt.
„Wir machen auch
nichts Schlimmes“, verspricht Cäsar sofort.
„Eigentlich ist
am 31.10. Reformationstag“, meint Nachtigall. Sie schaut über den Zeitungsrand
in die Runde.
„Was ist das?“,
fragt Rapunzel.
„Im Jahr 1517
hat Martin Luther die Missstände der Kirche angeprangert und damit die
evangelische Kirche gegründet“, erklärte Winnetou. Aber das interessiert
momentan niemanden.
Die Kinder
unterhalten sich über die Kostüme. „Ihr solltet nicht nur an der Tür stehen und
„Süßes oder Saures“ schreien“, sagt Nachtigall.
„Und was sollen
wir sonst machen?“, fragt Rapunzel.
„Wir haben
früher beim Martinssingen Süßigkeiten gesammelt“, erklärt Picasso.
Nachtigall
nickt. „Das finde ich auch schöner. Ich suche euch Lieder heraus, die ihr
singen könnt.“
Tatsächlich hält
sie Wort. Schon am nächsten Tag legt sie Zettel mit fünf verschiedenen Liedern auf
den Tisch. „Lieder, mit denen ihr um eine Gabe bittet, ein Danklied hinterher
und ein Lied, wenn ihr nichts erhalten habt“, erklärt sie. Dann setzt sie sich
ans Klavier und spielt die Lieder und singt sie. Die Kinder üben sie brav. Ich
singe auch mit, aber Nachtigall sagt sofort: „Hör auf, Prinz. Wenn du singst,
bekommt ihr nicht einmal aus Mitleid etwas.“
Das ist die
Höhe! Beleidigt verschwinde ich unter dem Klavier und höre mir den Gesang an.
Die Familie kann wirklich singen. Es klingt gut.
Den ganzen
nächsten Tag trällert Rapunzel die Lieder, langsam mag ich sie nicht mehr
hören. Doch sie lacht nur, wenn ich mich beschwere.
Am Halloweentag
ist Rapunzel ganz aufgeregt. Gespannt wartet sie, dass es dunkel wird und sie
losziehen können. Die Hausaufgaben hat sie in Windeseile erledigt. Das sieht
man ihnen auch an. So schmiert sie sonst nie.
„Wann schminkt
ihr mich?“, fragt sie immer wieder ihre Schwestern.
„Wenn es Zeit
wird“, erwidern die und schmeißen sie aus dem Zimmer raus, damit sie in Ruhe
lernen können. Doch endlich darf sich Rapunzel umziehen und wird geschminkt.
Auch bei Cäsar toben sich die beiden Mädchen aus. Hinterher sieht er wirklich
gefährlich aus. Sein Gesicht ist ganz weiß. Dazu hat er große Plastikzähne im
Mund und an einem Mundwinkel sind Blutstropfen aufgemalt.
Und sogar ich
werde gestylt. Meine Haare werden mit Gel hochgebürstet und mit Puder weiß
gefärbt. Begeistert stehe ich vor dem Spiegel und drehe mich hin und her, bis
Rapunzel mich packt und auf ihre Schulter setzt.
„Zorro, bist du
fertig?“ Ja, auch Zorro ist fertig und gemeinsam ziehen sie los.
„Was machen wir,
wenn wir nichts bekommen?“, fragt Cäsar. „Nur ein Lied zu singen finde ich
blöd.“
„Soll ich meine
Verwandten holen, damit sie durch den Garten laufen? Oder in die Garage einziehen?“,
biete ich an.
„Das ist
gemein“, sagt Rapunzel.
Und Zorro sagt:
„Untersteh dich.“ Er klingt wirklich energisch.
„Wir sollten
Prinz zur Strafe singen lassen.“ Cäsar kichert und die anderen lachen
ebenfalls. Warum bleibe ich eigentlich bei diesen Banausen? Ich singe wirklich
gut! Viel besser als andere Ratten.
Dann klingeln
sie beim ersten Nachbarn. Sie singen und bekommen tatsächlich Bonbons.
Bestimmt, weil ich so schrecklich gefährlich aussehe. Zum Dank singen sie
hinterher das Dankeslied.
So ziehen wir
von Haus zu Haus und die Beutel werden immer schwerer. Eine Haustür wird nicht
aufgemacht, dabei höre ich ganz deutlich Stimmen.
„Die stehen am
Fenster“, sage ich. „Soll ich sie erschrecken? Soll ich durch den Briefschlitz
klettern?“
„Nein“, sagen
Rapunzel und Cäsar einstimmig.
Doch ich
klettere schon an Rapunzels Arm hinunter.
„Dann musst du
dort bleiben, allein kommst du nicht mehr raus“, meint Zorro und dreht sich um.
„Aber ...“,
fange ich an.
„Lass sie, wenn
sie Angst haben.“
„Angst? Wir tun
doch nichts.“ Menschen sind wirklich komisch. Warum haben die Angst vor ein
paar Kindern?
„Und was ist mit
deiner Rattenplage?“, fragt Zorro.
„Die sind doch
harmlos, das sind meine Verwandten.“
„Menschen sehen
das anders“, meint Zorro.
Inzwischen sind wir
an einem alten kleinen Haus angelangt. Ein grauhaariges Ehepaar öffnet die Tür.
Sie sind so begeistert von dem Lied, dass sie tatsächlich 20 Euro geben. „Wie
schön, dass ihr singt und nicht nur Drohungen schreit“, sagt der Herr.
„Das können wir
nicht annehmen“, sagt Zorro.
„Doch, ihr habt
uns so eine große Freude gemacht“, sagt die alte Dame.
Zum Dank singen
die Kinder noch ein paar alte Schnulzen, die sie früher einmal geübt haben. Der
Dame stehen die Tränen in den Augen. Vielleicht sollten wir hier ab und zu
vorbeikommen und etwas vortragen. Ich werde es daheim Rapunzel vorschlagen.
Schließlich kann man Nachbarn ab und zu eine Freude machen.
„Wir müssen nach
Hause“, drängt Zorro. „Nachtigall und Picasso erwarten uns pünktlich.“
„Nur noch zu
Frau Müller“, meint Rapunzel und springt die Treppe zum Nachbarhaus hoch.
Doch auch Frau
Müller öffnet nicht. die Wohnung ist dunkel. Aber Rapunzel und Cäsar lassen
sich davon nicht beeindrucken. Sie singen trotzdem so lange, bis Frau Müller
schließlich die Haustür öffnet und sie hereinbittet. Sie kocht den Kindern sogar
Kakao und bietet ihnen Kuchen an. Und mir stellt sie ein paar Apfelscheiben
hin. Ich liebe alte Nachbarinnen!
Natürlich sind
die Eltern ärgerlich, weil die Kinder zu spät kommen. Doch als Rapunzel von
Frau Müller erzählt, sind Nachtigall und Picasso auch nicht mehr böse.
„Bringt ihr und
den beiden anderen älteren Herrschaften doch Eintrittskarten für mein Konzert
vorbei“, schlägt Nachtigall vor.
Nach dem
Abendessen schütten die Kinder ihre Beutel auf den Esstisch aus und weil sie
sich alle gut verstehen, teilen sie die Bonbons gerecht unter sich auf. Ich
bekomme auch ein paar, die ich gleich auffresse. Hinterher ist mir ganz
schlecht und mein Bauch tut weh.
„Mama, Prinz ist
krank.“ Rapunzel holt aus Sorge Nachtigall. „Er braucht einen Arzt.“
Nachtigall
schaut mich an. „Der hat sicher nur zu viel gefressen. Leg ihn in den Käfig, dann
stellen wir die Wärmelampe daneben. Das hilft bestimmt.“
Tatsächlich,
dank der Wärme entspannt sich mein Bauch. Ich schlafe ein und träume von Hexen,
Vampiren und vielen, vielen Bonbons.
©Annette Paul
Krisi Sz.-Pöhls
lebt recht
zurückgezogen in Oppenheim am Rhein.
Malen
gehört seit ihrer Kindheit zu ihren Hobbys. Mittels Fortbildungen ist die
Autodidaktin Künstlerin geworden.
Sie hat die Illustrationen zu "Immer diese Tiere", „Rattenprinzessin
Rapunzel“, „Ratte Prinz im
Weihnachtsbaum“, „Hopser will helfen“ „Der Bär mit der
Brille“ und „Klein Henning und der
Delfin“ gemalt.
Mehr von ihr auf ihrer Homepage www.salidaswelt.com
oder bei www.zazzle.de/mbr/238764950947258943
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Samstag, 14. Februar 2015
Prinz im Blumenladen
„Raja, beeil dich, sonst hat der
Laden zu, bevor wir dort sind.“ Oma steht im Flur und ruft. Und bevor Rapunzel
sich Gedanken machen kann, ob sie mich mitnimmt, schlüpfe ich schnell in die
große Tasche ihres Kapuzenpullis.
Die Großeltern sind ganz selten zu
Besuch. Und wenn sie kommen, bleiben sie selten lange. „Ihr seid uns zu
anstrengend“, meint Opa immer. Ich muss ihn mal fragen, ob er mich mitnimmt.
Mir ist meine Menschenfamilie nämlich auch zu anstrengend.
Ständig macht mindestens einer aus
der Familie auf irgendeinem Instrument Krach. Bei zwei Erwachsenen und sechs
Kindern ist das schon schlimm genug. Zudem streiten sie sich lautstark, wer das
arme Klavier zuerst quälen darf. Oder wer die Tür schließen soll. Zum Schluss
bleibt sie offen und alle müssen sich die Musik anhören.
Wenn die Kinder in der Schule sind,
sollte es eigentlich leise sein. Irrtum. Dann kommen nämlich die Musikschüler
der Mutter. Oder sie trillert so laut, dass die Polizei anrücken müsste. Sie probt
nämlich für ihre Auftritte als Sängerin.
Am besten nehmen die Großeltern
nicht nur mich mit, sondern auch Rapunzel. Das würde das Nesthäkchen der
Familie vor einem Gehörschaden bewahren. Und ich wäre nicht so allein.
Jetzt bin ich der Großmutter dankbar,
dass wir einkaufen gehen und ich dem Lärm entkomme. Eine Weile schweigen die
beiden. Schließlich meint Großmutter: „Herrlich, diese Ruhe.“
Rapunzel fasst ihre Hand und hüpft
neben ihr her. Mir wird ganz schlecht von dieser Schaukelei. „Morgen wird es
wieder besser. Rosenrot meinte, wir müssten etwas zum Valentinstag einüben.
Zorro hat sie zwar ausgelacht und gemeint, Valentinstag ist kein Feiertag, Und
Winnetou meinte, es ist nur für Verliebte. Aber Rosenrot wollte unbedingt, dass
wir etwas vortragen“, erzählt Rapunzel. Rosenrot, Zorro und Winnetou sind Rapunzels Geschwister.
In dieser verrückten Familie haben alle verrückte Spitznamen.
„Hm, sonst macht ihr aber auch
immer viel Krach“, sagt Oma.
„Dann spielt doch mit. Oma, du
kannst mit mir flöten. Zu zweit macht es viel mehr Spaß.“
Oma macht ein Gesicht, als würde es
ihr keine Freude machen. Deshalb hält Rapunzel lieber ihren Mund. Und dann
erreichen wir auch schon den Blumenladen. Hier duftet es nach Frühling. Überall
stehen Eimer mit ganz vielen Blumen. Tulpen, Osterglocken, Rosen und was weiß
ich.
„Schön, die muss ich malen“, meint
Rapunzel. Sie geht langsam durch den Laden und schaut sich alles genau an. Ich
finde es ziemlich langweilig. Rosen habe ich schon so oft gesehen. Die sind öde.
Ich schlüpfe aus dem Pulli und springe auf einen Tisch, auf dem Blumentöpfe
stehen.
„Kann ich Ihnen helfen?“, fragt die
Floristin. Und Oma überlegt, was alles in den Strauß soll. Ich beschließe, mir
den Laden genauer anzusehen. Hinter dem Tresen mit der Kasse geht eine Treppe
hinunter. Ich springe in den Keller. Hier ist es kühl. Überall stehen Blumen.
In einer Ecke liegt Draht, Schere und Zange. Unter dem Tisch steht eine Kiste
mit Grünzeug. Auf dem Fußboden liegt auch ganz viel grünes Zeug. Prima, die
sparen sich dadurch den Teppich. Es ist fast wie im Wald. Voller Begeisterung
wühle ich mich durch den grünen Schnippelkram und vergesse die Zeit.
„Prinz, Prinz, wo bist du?“, ruft Rapunzel.
„Rapunzel, wir müssen nach Hause.
Es gibt gleich Essen.“ Oma klingt weit weg. Sie steht wohl schon auf der
Straße.
„Prinz, komm endlich.“ Richtig
verärgert klingt meine Prinzessin. Also wetze ich die Treppe hoch und rase
durch den Laden. Eine junge Frau versperrt mir den Weg. Die war vorhin noch
nicht da. Ich hüpfe über ihre Füße. Da fängt sie an zu schreien. „Sie haben
Ungeziefer im Laden! Das melde ich.“
„Das ist kein Ungeziefer, das ist
meine zahme Ratte!“, sagt Rapunzel empört und hebt mich hoch.
Die Floristin schaut sie nur böse
an, hält die Tür auf und faucht: „Raus! Dich will ich hier nie wieder sehen.“
Meine Güte, warum mögen die mich
nicht? Ich habe doch gar nichts getan. Ob ich noch einmal umkehren und den
beiden Frauen die Meinung sagen soll?
„Rapunzel, du darfst deine Ratte
nicht überall laufen lassen.“
„Sie macht doch gar nichts. Und die
verkaufen auch keine Lebensmittel!“
„In den Laden gehe ich sowieso nie
wieder“, erkläre ich.
Oma lacht. „Die lassen uns auch
nicht mehr rein.“
Zum Glück ist Oma nicht nachtragend
und petzt auch nicht.
Und Rapunzel hat so viele schöne Blumen
gesehen, dass sie nach dem Abendessen noch ganz viele Tulpen und Osterglocken
malt. Mal einen einzelnen Strauß und dann den Laden mit den vielen Eimern
voller Blumen.
„Die verwelken wenigstens nicht“,
meine ich.
Rapunzel nickt. „Und sie sind
preiswerter. Die sind für die Eltern und das Bild ist für Oma und Opa.“
Ich mag es, wenn sie malt. Das schont
meine Ohren.
@Annette Paul
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Donnerstag, 18. Dezember 2014
Prinz geht ins Weihnachtsmärchen
Und noch eine Weihnachtsgeschichte ...
Natürlich erleben Rapunzel und ich ständig neue Abenteuer.
Doch Annette Paul kommt nicht hinterher, alles aufzuschreiben und auch KrisiSz.-Pöhls mag nicht ständig Bilder von mir malen. Dabei habe ich versprochen,
mein Nagerfutter mit ihnen zu teilen, sogar die Leckerlies! Doch sie haben
abgelehnt. Außerdem hat Krisi einen Hund und den mag ich wiederum nicht. Hunde
sind gefährlich, extrem gefährlich für kleine Ratten!
Immerhin hat Annette Paul jetzt unser Erlebnis im Theater
aufgeschrieben: Prinz geht ins Weihnachtsmärchen. Wer uns kennenlernen will
oder uns so toll findet, dass er jede Geschichte lesen will, kann die Kurzgeschichte
umsonst bei Amazon
herunterladen.
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