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Samstag, 13. August 2016

Das neue Buch ist da




Hurra, ich habe es doch noch geschafft! Das Taschenbuch ist fertig formatiert, hochgeladen und kann jetzt beim Buchhändler im Ort und bei Amazon, Thalia und Hugendubel gekauft werden.
Das Formatieren hat mich Nerven gekostet. Nicht nur, dass die Bilder und Texte ewig verrutschten, nein, Prinz gab mir dazu noch ständig kluge Ratschläge, selbst als ich ihm androhte, ihn bei Wasser und trocken Brot einzusperren, hörte er nicht auf. Dazu krümelte er meinen Schreibtisch und meine Tastatur mit den Keksen voll, die er ständig fraß. Ich fürchte, beim nächsten Buch muss er auf mich als Ghostwriterin verzichten.  Über diese Drohung hat er allerdings nur gelacht und gemeint, bei der großen Familie Reimer findet er bestimmt ein anderes Opfer, das bereitwillig für mich einspringt. Ist das die Dankbarkeit für meine Arbeit?


Ratte Prinz
von Annette Paul mit Illustrationen von Krisi Sz.-Pöhls
Kinder ab 8 Jahre
ISBN-13: 978-3741253782

Sonntag, 10. Juli 2016

Was lange währt ...



Wie haben sich Prinz und Rapunzel kennengelernt? In den anderen Büchern wird es zwar erwähnt, aber nicht ausführlich erzählt. Das habe ich inzwischen nachgeholt. Ganz genau hat Prinz mir erzählt, was damals passiert ist, wie er fast ertrank und Rapunzel ihn im letzten Augenblick rettete. Und wie er sich so langsam in dieser lebhaften Großfamilie einlebte. Natürlich ging das nicht reibungslos vonstatten. Obwohl er es gut meinte, passierten einige Missgeschicke. Doch schließlich gewann er mit seinem Charme die Herzen der Reimers.

Samstag, 14. Februar 2015

Prinz im Blumenladen




„Raja, beeil dich, sonst hat der Laden zu, bevor wir dort sind.“ Oma steht im Flur und ruft. Und bevor Rapunzel sich Gedanken machen kann, ob sie mich mitnimmt, schlüpfe ich schnell in die große Tasche ihres Kapuzenpullis.
Die Großeltern sind ganz selten zu Besuch. Und wenn sie kommen, bleiben sie selten lange. „Ihr seid uns zu anstrengend“, meint Opa immer. Ich muss ihn mal fragen, ob er mich mitnimmt. Mir ist meine Menschenfamilie nämlich auch zu anstrengend.
Ständig macht mindestens einer aus der Familie auf irgendeinem Instrument Krach. Bei zwei Erwachsenen und sechs Kindern ist das schon schlimm genug. Zudem streiten sie sich lautstark, wer das arme Klavier zuerst quälen darf. Oder wer die Tür schließen soll. Zum Schluss bleibt sie offen und alle müssen sich die Musik anhören.
Wenn die Kinder in der Schule sind, sollte es eigentlich leise sein. Irrtum. Dann kommen nämlich die Musikschüler der Mutter. Oder sie trillert so laut, dass die Polizei anrücken müsste. Sie probt nämlich für ihre Auftritte als Sängerin.
Am besten nehmen die Großeltern nicht nur mich mit, sondern auch Rapunzel. Das würde das Nesthäkchen der Familie vor einem Gehörschaden bewahren. Und ich wäre nicht so allein.
Jetzt bin ich der Großmutter dankbar, dass wir einkaufen gehen und ich dem Lärm entkomme. Eine Weile schweigen die beiden. Schließlich meint Großmutter: „Herrlich, diese Ruhe.“
Rapunzel fasst ihre Hand und hüpft neben ihr her. Mir wird ganz schlecht von dieser Schaukelei. „Morgen wird es wieder besser. Rosenrot meinte, wir müssten etwas zum Valentinstag einüben. Zorro hat sie zwar ausgelacht und gemeint, Valentinstag ist kein Feiertag, Und Winnetou meinte, es ist nur für Verliebte. Aber Rosenrot wollte unbedingt, dass wir etwas vortragen“, erzählt Rapunzel. Rosenrot, Zorro und Winnetou sind Rapunzels Geschwister. In dieser verrückten Familie haben alle verrückte Spitznamen.
„Hm, sonst macht ihr aber auch immer viel Krach“, sagt Oma.
„Dann spielt doch mit. Oma, du kannst mit mir flöten. Zu zweit macht es viel mehr Spaß.“
Oma macht ein Gesicht, als würde es ihr keine Freude machen. Deshalb hält Rapunzel lieber ihren Mund. Und dann erreichen wir auch schon den Blumenladen. Hier duftet es nach Frühling. Überall stehen Eimer mit ganz vielen Blumen. Tulpen, Osterglocken, Rosen und was weiß ich.
„Schön, die muss ich malen“, meint Rapunzel. Sie geht langsam durch den Laden und schaut sich alles genau an. Ich finde es ziemlich langweilig. Rosen habe ich schon so oft gesehen. Die sind öde. Ich schlüpfe aus dem Pulli und springe auf einen Tisch, auf dem Blumentöpfe stehen.
„Kann ich Ihnen helfen?“, fragt die Floristin. Und Oma überlegt, was alles in den Strauß soll. Ich beschließe, mir den Laden genauer anzusehen. Hinter dem Tresen mit der Kasse geht eine Treppe hinunter. Ich springe in den Keller. Hier ist es kühl. Überall stehen Blumen. In einer Ecke liegt Draht, Schere und Zange. Unter dem Tisch steht eine Kiste mit Grünzeug. Auf dem Fußboden liegt auch ganz viel grünes Zeug. Prima, die sparen sich dadurch den Teppich. Es ist fast wie im Wald. Voller Begeisterung wühle ich mich durch den grünen Schnippelkram und vergesse die Zeit.
„Prinz, Prinz, wo bist du?“, ruft Rapunzel.
„Rapunzel, wir müssen nach Hause. Es gibt gleich Essen.“ Oma klingt weit weg. Sie steht wohl schon auf der Straße.
„Prinz, komm endlich.“ Richtig verärgert klingt meine Prinzessin. Also wetze ich die Treppe hoch und rase durch den Laden. Eine junge Frau versperrt mir den Weg. Die war vorhin noch nicht da. Ich hüpfe über ihre Füße. Da fängt sie an zu schreien. „Sie haben Ungeziefer im Laden! Das melde ich.“
„Das ist kein Ungeziefer, das ist meine zahme Ratte!“, sagt Rapunzel empört und hebt mich hoch.
Die Floristin schaut sie nur böse an, hält die Tür auf und faucht: „Raus! Dich will ich hier nie wieder sehen.“
Meine Güte, warum mögen die mich nicht? Ich habe doch gar nichts getan. Ob ich noch einmal umkehren und den beiden Frauen die Meinung sagen soll?
„Rapunzel, du darfst deine Ratte nicht überall laufen lassen.“
„Sie macht doch gar nichts. Und die verkaufen auch keine Lebensmittel!“
„In den Laden gehe ich sowieso nie wieder“, erkläre ich.
Oma lacht. „Die lassen uns auch nicht mehr rein.“
Zum Glück ist Oma nicht nachtragend und petzt auch nicht.
Und Rapunzel hat so viele schöne Blumen gesehen, dass sie nach dem Abendessen noch ganz viele Tulpen und Osterglocken malt. Mal einen einzelnen Strauß und dann den Laden mit den vielen Eimern voller Blumen.
„Die verwelken wenigstens nicht“, meine ich.
Rapunzel nickt. „Und sie sind preiswerter. Die sind für die Eltern und das Bild ist für Oma und Opa.“
Ich mag es, wenn sie malt. Das schont meine Ohren.

@Annette Paul

Donnerstag, 18. Dezember 2014

Prinz geht ins Weihnachtsmärchen

Und noch eine Weihnachtsgeschichte ...

Natürlich erleben Rapunzel und ich ständig neue Abenteuer. Doch Annette Paul kommt nicht hinterher, alles aufzuschreiben und auch KrisiSz.-Pöhls mag nicht ständig Bilder von mir malen. Dabei habe ich versprochen, mein Nagerfutter mit ihnen zu teilen, sogar die Leckerlies! Doch sie haben abgelehnt. Außerdem hat Krisi einen Hund und den mag ich wiederum nicht. Hunde sind gefährlich, extrem gefährlich für kleine Ratten!
Immerhin hat Annette Paul jetzt unser Erlebnis im Theater aufgeschrieben: Prinz geht ins Weihnachtsmärchen. Wer uns kennenlernen will oder uns so toll findet, dass er jede Geschichte lesen will, kann die Kurzgeschichte umsonst bei Amazon herunterladen.

Donnerstag, 19. Juni 2014

Ratte Prinz wird gerettet

Wenn ihr wissen wollt, wie ich Rapunzel kennengelernt habe, dann holt euch das kleine E-Book "Ratte Prinz wird gerettet". Darin erzähle ich, wie ich damals fast ertrunken wäre. Noch heute läuft mir ein Schauder über den Rücken und meine Haare stellen sich auf, wenn ich an das Unwetter und den Kanal denke.



http://www.bookrix.de/_ebook-annette-paul-ratte-prinz-wird-gerettet/

Freitag, 29. November 2013

Nikolaustag

„Prinz!“
So streng klingt Rapunzel sonst nie. Ich schaue aus meiner Hütte heraus. Sie hält mir den angeknabberten Apfel vor die Nase.

Krisi Sz.-Pöhls hat den Diebstahl im Bild festgehalten.

Sonntag, 27. Oktober 2013

Weihnachtszeit



Passend zur Weihnachtszeit gibt es natürlich ein Weihnachtsbuch.
Prinz lernt bei seiner Freundin Rapunzel Weihnachten kennen. In seiner Rattenfamilie wird das Fest nicht gefeiert. Und er staunt, welchen Aufwand die Menschen damit treiben. Wochenlang überlegt er, womit er Rapunzel eine Freude bereiten kann. Was kann eine kleine Ratte schon einem Menschenkind schenken?